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Schlauschau 2017 – Stiftsschüler präsentieren naturwissenschaftliche Phänomene

Die Bürgerstiftung Sindelfingen hat am letzten Wochenende zum neunten Mal  zur Schlauschau ins Breuningerland Sindelfingen eingeladen. Mit dieser Veranstaltung wurden zugleich die Sindelfinger Wissenstage eröffnet. Bei der Schlauschau zeigen Schülerinnen und Schüler der Sindelfinger Schulen, welche Erkenntnisse sie anhand von verschiedenen Naturphänomenen im Unterricht gewinnen konnten und laden Einkäufer und Flaneure zum Mitmachen ein. Von morgens früh um 9 Uhr bis zum Ladenschluss um 20 Uhr zeigten Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d eindrucksvoll, dass eine Menschenkette Strom leitet und welche verblüffenden Eigenschaften eine Nicht-Newton’sche Flüssigkeit hat. Wer Wasser scheut, dem seien Bärlappsporen empfohlen. Diese legen sich aufgrund ihrer wasserabweisenden Oberfläche wie ein Handschuh um eine in Wasser getauchte Hand, so dass man nicht nass wird.

Beeindruckend war die virtuelle Fahrradfahrt durch Tübingen. Wer sich strampelnd der Lichtgeschwindigkeit annähert, erfährt in der Simulation die dadurch zustande kommenden Raumverzerrungen. Die Simulation ist ein Teil des am Stiftsgymnasium beheimateten Einstein-Labors, das an der Universtiät Tübingen durch Prof. Dr. H. Ruder (†) entwickelt wurde. Die Einrichtung dieses Erlebnislabors wurde durch die Bürgerstiftung Sindelfingen gefördert.

„Das Einstein-Labor Sindelfingen wurde – erstmals in Baden-Württemberg – als dauerhafte Einrichtung für Schulen geschaffen. Dank modernster Computertechnik können Physiklehrer aller Schulen der Region ihren Schülern relativistische Effekte vorführen und an praktischen Beispielen demonstrieren. Ganz im Sinne Keplers sollen damit Schülerinnen und Schülern für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistert werden.“ (Quelle: http://www.keplerjahr-iya2009.de/html/einstein-labor.html vom 31.1.2017)