Kultur

Zehner in der Opernwelt bei „Orpheus in der Unterwelt“

von Maximilian Köhler (10c)

Jupiter, Eurydike und Pluto – im Rahmen der diesjährigen Einheit Oper besuchten die Zehntklässler des Stiftsgymnasiums die Neuinszenierung von Jacque Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“. Man lauschte in der altehrwürdigen Staatsoper im Herzen Stuttgarts dem Gesang und Klang einer sogenannten Opera buffa, der „komischen Oper“. Mythologischer Stoff in ganz neuem Gewand: Witze des Göttervaters Jupiter konkurrierten mit Tanzperformances in Insektenkostümen um die Lacher der Zuschauer.

Die „komischen Oper“ machte ihrem Namen alle Ehre. Gleichzeitig gelang es, den Klassiker über die unglückliche Ehe des begnadeten Musikers Orpheus mit seiner Ehefrau Eurydike ungleich leichter zu vermitteln, als es bei einer „richtigen“ Oper wohl der Fall gewesen wäre. Nicht nur unter geträllerte Arien erzitterte die Decke der Staatsoper, sondern auch durch den enthusiastischen Einsatz des Orchesters und der Melodie von Offenbachs „Can-Can“. Geteilter Meinung über das Gesehene war man in der Pause trotzdem, manch einem nahm eine Säule die Sicht auf die Bühne.

„Orpheus in der Unterwelt“ bereitete einen anschaulichen Einstieg in ein neues Kapitel des Musikunterrichts.