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Exkursion zur Gedenkstätte Dachau

Von Stella Legler, 9b

Wie waren die Lebensbedingungen in einem Konzentrationslager? Wie viele Leute waren dort? Wie viel kann man davon heute noch sehen? Diese Fragen wurden auf der Exkursion zur Gedenkstätte Dachau gestellt. Am 12. März fuhr die gesamte Klassenstufe 9 zu diesem Ort nordwestlich von München. In Dachau angekommen, durften wir uns erst einmal im Museum des Konzentrationslagers umschauen. Es war schon ein anderes Gefühl selbst vor Ort zu sein und auch im KZ selbst zu stehen. Nach dem Aufenthalt im Museum hatte jede Klasse eine separate Führung durch das Konzentrationslager. Während der Führung wurde uns erklärt, dass in diesem Konzentrationslager nur Männer waren und uns wurde erläutert, wie die Leute dort ankamen. Ebenso erfuhren wir mehr über die Geschichte des Tores mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“. Wir durften in eine nachgestellte Baracke hineinschauen und diese begehen. Wir besichtigten auch das Gebäude, in dem die „Häftlinge“ ankamen und ihnen eine Nummer zugeteilt wurde und die Neuankömmlinge somit ihrer Identität beraubt wurden. Während wir an den Grenzzäunen vorbei liefen, wurde uns erzählt, was es für Folgen hat, wenn man den grünen Streifen vor dem Stacheldraht betritt: meistens wurde man sofort erschossen. Am Ende der Führung ging es dann noch zum Krematorium, was echt ein komisches Gefühl war, wenn man dort durchgelaufen ist. Nach der Führung machten wir eine kurze Pause und dann ging es zurück nach Sindelfingen. Für uns alle war die Exkursion eine lehrreiche Erfahrung, da wir erfuhren, zu welchen Grausamkeiten Menschen in der Lage sein können.