Sport

DHB-Schulhockeypokal in Krefeld

von Carla Frey und Isabel Bernklau

Vom 16.5. bis zum 18.5.2019 waren einige von uns in Krefeld auf einem Hockey-Turnier. Dort haben wir unsere spielerischen Fähigkeiten mit sieben anderen Mannschaften gemessen.
Auch wenn wir nicht in allen Spielen erfolgreich waren, haben wir uns von Spiel zu Spiel verbessert.
Man muss dabei aber auch beachten, dass:

  • wir im Vergleich zu den anderen Mannschaften mit sehr wenigen Vereinsspielern gespielt haben.
  • manche von uns zu diesem Zeitpunkt erst ein halbes Jahr Hockey gespielt haben.
  • wir noch nie in dieser Zusammenstellung gespielt haben und unsere technischen Fähigkeiten noch stark verbessern müssen.

Wenn wir abends zu dem benachbarten Tennisverein Essen gegangen sind, haben wir uns oft mit den gegnerischen Spielern unterhalten. Nach dem Abendessen haben wir dann meistens noch bis spät in die Nacht hinein Hockey gespielt.

Weil wir am nächsten Morgen aber wieder fit sein mussten, wurden wir dann irgendwann in die Zelte geschickt.

An dem Filme-Abend haben wir viel über Indien erfahren, unter anderem auch, dass in diesem Land beinahe jeder den Sport Hockey kennt! Wegen der eisigen Kälte an diesem Abend, haben viele Krefelder Mütter Decken für die Nacht gebracht.
Als wir am nächsten Morgen aufwachten, erfuhren wir von einer Überraschung: Niklas Wellen (ein Deutscher Hockeynationalspieler) kommt uns besuchen!

Auch wenn wir es am Ende nicht unter die ersten drei geschafft haben, konnten wir doch noch etwas gewinnen – die Team-Challenge:
Dank unseres schwäbischen Häuslebau-Talents konnten wir den höchsten Spaghetti-Turm bauen.

Zum Abschluss durften wir noch das Halbfinalspiel des größten deutschen Hockey-Events “Final Four“ ansehen.

Nach drei anstrengenden aber trotzdem schönen Tagen kamen wir glücklich und erschöpft kurz nach Mitternacht wohlbehalten am Stifts an.

Nun noch ein genauerer Rückblick auf den ersten Tag in Krefeld:
Am Mittwoch fuhren wir (ein Teil der Hockey-AG) mit viel Eifer nach Krefeld. Nach den 5 Stunden Fahrt sind wir endlich angekommen. Auf dem Feld wimmelte es nur so von aufgeregten Schüler/innen und großen/kleinen Zelten. Als wir unseren Schlafplatz fertig und bewohnbar gemacht hatten, stand auch schon die Begrüßung vor der Tür.
Begrüßt wurden die Bismarckschule aus Hannover, die Goetheschule aus Essen, die Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch, das alte Gymnasium aus Oldenburg die Schillerschule 1/2 aus Frankfurt und natürlich wir, das Stifts.
Unser 1. Spiel gegen die Bismarckschule verloren wir nur knapp mit einem 2:0. Aber egal – Kopf hoch, das nächste Spiel stand an! Doch auch in diesem Spiel gewannen wir nur an Erfahrung. Da wir nur 3 Vereinsspieler hatten, besaßen die anderen einen großen Vorteil. Nach diesem aufregenden Spieltag bekamen wir unser erstes Abendessen in dem benachbarten Tennisverein. Als wir unser Essen fertig genossen hatten, standen wir schon wieder auf dem Feld und es wurde trainiert. Da wir uns an diesem Tag so richtig auspowern konnten, fielen wir und wahrscheinlich auch viele andere Teilnehmer erschöpft in die Schlafsäcke. Für Frostbeulen war das keine angenehme Nacht, denn es war bitterkalt!

Abschließend noch ein riesengroßes Dankeschön an den Förderverein des Stiftsgymnasiums, ohne den diese wunderbare Reise nicht möglich gewesen wäre.