Soziales Lernen

„(Un-)Soziale Netzwerke“ und „Jugendliche Netzwerke“

von Klara Gaude und Rebecca Spieß (8c)

Letzte Woche beschäftigten sich die Klassen 6 und 8 gemeinsam mit den Polizisten Moritz Schuster und Detlef Langer mit der Medienwelt, die nicht nur durch Corona immer wichtiger für Jugendliche wird. In Elternabenden wurden auch die Eltern informiert. Hier der Bericht von zwei Schülerinnen der Klasse 8c:

Am Freitag, den 30. April 2021 veranstaltete der Hauptkommissar Detlef Langer von der Polizei Böblingen einen Vortrag über Medienrechte und Cybermobbing. Dieser beinhaltete Themen wie (un-)soziale Netzwerke, unser digitales Zuhause, bei dem wir z.B. mit einem einfachen Wort eine Alexa im Raum anstellen können, ohne dass wir dies bemerken. Das Gespräch wird aufgezeichnet und unsere privaten Gespräche sind plötzlich nicht mehr privat. Außerdem ging es um unser digitales Ich, welches im Grunde unser ganzes Leben widerspiegelt, unsere digitalen Helfer, die überall Spuren von unseren Daten hinterlassen. In dem Vortrag über Medienrechte und Cybermobbing wurde uns zudem das Thema um unser Bankkonto nahegelegt und uns wurde gezeigt, wie gesichert unsere Daten wirklich sind, wobei uns gezeigt wurde, wie wir unseren eigenen Datenschutz sicher machen können, um zu verhindern, dass unsere Daten für kriminelle oder auch andere Zwecke verarbeitet werden. Uns wurde als weiterer Punkt nahegelegt, wie vernetzt die ganzen Apps auf unseren Handys oder auch Laptops miteinander sind und wer unsere Daten und Informationen aus unserem Leben besitzen oder wissen will. Als letzte Punkte des Vortrags wurde die Gefahr im Internet der Cyberkriminalität angesprochen und das Problem, dass sich überall in unserem Alltag und in jedem Hochladen eines Bildes in sozialen Medien wiederfindet, die Urheberrechte. So haben wir gelernt, dass wir vorsichtig im Umgang mit dem Internet sein sollten. Denn es kann sein, dass man durch das Drücken eines einfachen Links seinen PC, Tablet oder Handy mit Viren oder Trojanern infiziert. Solche Tricks passieren nicht selten. Deshalb sollte man immer darauf achten, ob der Link von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt.

Außerdem waren wir sehr überrascht, dass zum Beispiel WhatsApp gar nicht so sicher ist. WhatsApp kopiert nämlich alle unsere Nachrichten, die wir schreiben, weshalb unsere Daten nicht gut geschützt sind. Facebook ist das Unternehmen, zu dem WhatsApp und auch Instagram unter anderem gehören. Facebook sammelt somit all unsere persönlichen Daten und benutzt diese, um Geld zu verdienen. Eine gute und kostenlose Alternative zu WhatsApp wäre die App „Signal“. Dieser Messengerdienst ist sehr sicher und schützt unsere Daten sehr gut. Weiter zu empfehlen ist die App „Threema.“  Die Server dieses Messengers stehen in der Schweiz. All unsere Daten, die wir über Threema austauschen, werden verschlüsselt übertragen, so dass keiner die Möglichkeit hat, sie mitzulesen oder zu kopieren. Über diese App wird gesagt, dass sie sogar noch etwas sicherer als Signal ist, sie kostet allerdings eine einmalige Gebühr von 3,99€.

Was wir zusätzlich sehr interessant fanden, war die Tatsache, dass soziale Netzwerke, wie Facebook und Instagram, täglich nach Informationen über uns suchen und ein Netz von Verbindungen erstellen, das man kaum noch durchschauen kann, und Daten sammeln von uns als Person. Uns wurde geraten vorsichtig zu sein, mit den Dingen, die wir online stellen und wie wir uns in den sozialen Medien präsentieren.

Wir fanden die Veranstaltung informativ für uns. Es gab viele interessante und auch neue Aspekte, die wir in Zukunft im Umgang mit den sozialen Medien beachten sollten.

Wir persönlich würden die Prävention weiterempfehlen, da wie schon erwähnt wir viel gelernt haben, unter anderem auch wie wir uns in den Sozialen Medien schützen können. Dies ist sehr wichtig und so sollten auch andere lernen sich im Internet zu schützen.