Wettbewerbe

Mit freundlichen Grüßen von der Kultusministerkonferenz – Siegestaumel für Schüler*innen bei Preisverleihung des Europäischen Wettbewerbs

von Sanne Mäusling

In einem wahren Siegestaumel befanden sich die Teilnehmer*innen des Europäischen Wettbewerbes bei der diesjährigen Preisverleihung. Die Beiträge aller Teilnehmer*innen wurden ausgezeichnet und prämiert. Das ist ein beeindruckendes Ergebnis. Aber darüber hinaus dürfen sich drei Stiftsschüler*innen von nun an mit dem Titel Bundespreisträger*in 2021 schmücken. Das Thema des Europäischen Wettbewerbs (Digital EU- and You?) war so aktuell und interessant wie nie und bot allen Teilnehmer*innen eine wahre Spielwiese für ihre kreativen Ideen.
Anna Maurers fantasievolle Arbeit zum Thema Lesen: früher, heute, morgen wurde zusätzlich zum Bundespreis als beste Arbeit in der Kategorie „Text“ ausgezeichnet. Lydia Weiss (Bundespreisträgerin) schickt in ihrer atemberaubenden Erzählung, die sagenhafte 12 Seiten umfasst, zwei Schulkinder auf eine fantastische Zeitreise und erhielt dafür den Sonderpreis der Kultusministerkonferenz. Auf der Spielwiese der Ideen produzierte Marian Rittberger ein Stop-Motion Video. Darin beratschlagt der EU-Rat darüber, wie bei steigenden Coronazahlen die Schüler zukünftig zur Schule kämen. Nachdem das individuelle Lehrertaxi bei der Kommission durchfällt, scheint es nur eine wahre Lösung zu geben: die Schüler müssen mithilfe von Reibungsanzügen, der nötigen Portion Gänseblümchenpulver und einer Kapsel einfach in die Schule teleportiert werden. Die Jury belohnt Marian für das geniale Drehbuch und die tadellose filmische Umsetzung mit einem Bundespreis.

Die Corona Pandemie ist in vielen Beiträgen ein dominantes Thema. So auch bei den Gewinnern auf Landesebene: Die Landessieger Tyrese Onet entwickelte den TyStreamer, die fliegende Streamingbox, die auch in Zeiten von Quarantänen den Menschen Kultur näherbringt, oder Warnungen an die Bevölkerung verbreitet. Er fertigte einen beeindruckenden Prototypen, versehen mit vier Monitoren und fünf Drohnen, an. David Weiss (Landessieg) machte kurzerhand die Europahymne zur Coronahymne. In seiner selbst eingesungenen Version spielen viele Dinge eine große Rolle, die uns allen noch gut in Erinnerung geblieben sind: Hamstereinkäufe, Klopapier und die allgegenwärtige Alltagsmaske.
Mit ihren Beiträgen in Form von Powerpoint-Präsentationen, selbst gestalteten Bildern oder Texten punkten auch Sebastian Köstel, Selim Kaya, Balint Petrovivs, Moritz Wolf, Felix Buchta, Sarina Hänel, Henry Schäfer und Noah Kluth. Sie alle wurden mit einem Ortspreis geehrt.
Natürlich freuen sich alle Teilnehmer sehr über die Preise und schätzen ihre Urkunden. Aber noch größer ist wohl die Freude darüber, dass es sich ausgezahlt hat, Zeit und Mühe zu investieren.
Schulleiterin Nadine Kußler übergab die Urkunden, kam bei der Preisverleihung mit den Teilnehmer*innen über die eingereichten Arbeiten ins Gespräch und würdigte die Ideenvielfalt aus den verschiedenen Klassenstufen.