MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, Wettbewerbe

Preisverleihung Artur-Fischer-Erfinderpreis 2021

von Almut Oehrle

Zum elften Mal wurde der Artur-Fischer-Erfinderpreis, gestiftet von der Stiftung Artur Fischer und der Baden-Württemberg Stiftung, in Waldachtal auf dem Gelände der fischer-Gruppe verliehen. Dabei hatten auch Schüler in verschiedenen Altersgruppen die Chance sich zu beweisen und mit Leistungen auf „professionellen Niveau“ die Jury zu überzeugen. Vom Ballettschuh bis zur Hochwasserschutzvorrichtung war an Erfindungen vieles geboten, über 150 Einreichungen von Erfindungen deckten ein weites Spektrum ab. Der Artur-Fischer-Erfinderpreis wird nur alle zwei Jahre verliehen und soll im Geiste des Firmengründers Artur Fischer (1919 – 2016, über 2252 Patente und Gebrauchsmuster) Erfindungen fördern.

Coronabedingt fand die Ehrung dieses Jahr in kleinem Kreis statt. Sie wurde für alle Interessierten per Livestream übertragen. Vor Ort erklärte Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU): „Tüftlerinnen und Erfinder waren schon immer die eigentlichen Helden der baden-württembergischen Landesgeschichte. In gegenwärtigen Zeiten des Umbruchs aber zählen Kreativität und der Mut zu neuem Denken mehr denn je.“ (aus: https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.fuer-clevere-tueftler-artur-fischer-erfinderpreis-in-waldachtal-verliehen.b3b8447d-f4aa-4f2c-8157-ad89ea769c88.html)
Neben der praktischen Idee steht beim Artur Fischer Erfinderpreis der Nutzen der Innovationen beispielsweise für Umweltschutz oder Gesundheit im Zentrum. Bewertet wird auch das Engagement bei der Umsetzung in die Praxis.
In der Kategorie Erfinder bis Klasse 7 errang David Buchta (7c) den 2. Preis und somit 1500 Euro Preisgeld für seinen „Weckerinator“, ein Wecker der mit Sprache oder Geräusche gesteuert werden kann.

Seit zwei Jahren beschäftigt sich David mit Sprachsteuerung. Sein „Weckerinator“ arbeitet im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen wie „Alexa“ offline, d.h. ohne Internet und erkennt auch hohe Kinder- und Frauenstimmen deutlich besser. Vor allem können auch Menschen mit sprachlichen Behinderungen ihren Wecker und auch andere Haushaltgeräte über beliebige, selbst zu trainierende Geräusche einstellen und programmieren. Damit kann der Alltag eines jeden Menschen erleichtert werden.

Wir freuen uns mit David und wünschen ihm weitere tolle Ideen!

Alle Bilder: Baden-Württemberg-Stiftung
https://www.skyfish.com/sh/85e7530b8592178a373bab7964d6804bc5836680/1ad20394/1930289