Mittwoch, 5. Februar. Kein Unterricht im klassischen Sinn, keine Hefte, kein Tafelbild. Stattdessen: Kino.
Für die Fünftklässler*innen im Vorprofil StiftsIndividuell begannen die Sternstunden in diesem Jahr bewusst anders: Ein ganzer Saal exklusiv für unsere Gruppe.
Warum Kino? Weil Lernen nicht immer im Klassenzimmer beginnt. Manchmal startet es mit Neugier, einer unerwarteten Idee – oder ganz einfach mit einem Film wie „Checker Tobi – und die heimlichen Herrscher der Erde“ auf der großen Leinwand.
Im dritten Film der bekannten Reihe geht Tobi einer Frage nach, die ihn schon seit seiner Kindheit begleitet: Wer hinterlässt eigentlich die mächtigsten Spuren im Erdreich?
Um Antworten zu finden, reist er einmal um die Welt – nach Madagaskar, Norwegen, Mexiko und an viele weitere beeindruckende Orte. Dabei zeigt der Film sehr anschaulich, dass Forschen nicht immer geradlinig verläuft. Nicht jede Frage lässt sich sofort beantworten; manchmal braucht es Umwege, neue Perspektiven und Geduld. Genau darin liegt der besondere Wert dieser Reise: Auf dem Weg entdeckt Tobi zahlreiche spannende Zusammenhänge aus Natur, Wissenschaft, Umwelt und menschlichem Handeln – und macht Lust darauf, selbst weiterzufragen.
Unsere Sternstunden am Stifts greifen genau diesen Gedanken auf: Kinder dürfen eigene Fragen stellen, neugierig bleiben und merken, dass ihre Ideen zählen. Checker Tobi macht das im Film sehr greifbar – er probiert aus, liegt auch mal daneben und denkt einfach weiter.
Als er am Ende des Films das Rätsel um seine erste Checker-Frage löst, klatschte der ganze Kinosaal spontan. Offenbar hat sich da nicht nur Tobi gefreut.



Genau dieser Kinoauftakt soll Lust darauf machen, die eigene Neugier mit in die Sternstunde zu nehmen: sich ein Thema zu suchen, das wirklich interessiert, und sich darin zu vertiefen – mit Fragen, Umwegen und neuen Ideen.



Entsprechend gut gelaunt machten wir uns nach der Vorstellung auf den Rückweg zur Schule. Auf dem Weg wurde schon lebhaft über Lieblingsszenen, spannende Orte und erste eigene Themenideen gesprochen.
Mit so viel Neugier und Forscherdrang starten wir nun voller Energie in die Sternstunden 2026.
Text: Jan Menihart, Sanne Mäusling
Bilder: Selina Wagner, Jan Menihart, Sanne Mäusling
