Deutschunterricht Klasse 7: Zwischen Roman und Realität

25. Mai 2026

Im Deutschunterricht Klasse 7 lesen wir, die Klasse 7d, mit Herrn Ehret gerade den Roman Comin 2 get u von Simon Packham. Darin geht es um einen ganz normalen 13-jährigen Jungen namens Sam, der beim Zocken online bedroht wird. Nach und nach gehen die Angriffe und Bedrohungen auch in die reale Welt über und schließlich kommt es sogar zu einer Verfolgungsjagd zwischen Sam und seinen Mobbern.

Nachdem wir uns in den vergangenen Stunden bereits mit der Handlung, den Figuren und ihren Beziehungen beschäftigt hatten, haben wir am 30. Mai 2026 gemeinsam mit Herrn Ehret und Frau Fischer, unserer Schulsozialarbeiterin, das Thema „Mobbing“ genauer angeschaut.

Zu Beginn haben wir in Gruppen die Frage „Was ist Mobbing?“ bearbeitet. Jede*r hat zunächst eigene Gedanken und Stichpunkte aufgeschrieben, bevor die Blätter weitergegeben wurden. So konnten wir die Ideen der anderen ergänzen und am Ende gemeinsam festhalten, was Mobbing für uns bedeutet. Anschließend haben Frau Fischer und Herr Ehret mit uns besprochen, was Mobbing eigentlich von einem „normalen“ Streit unterscheidet und wo die Grenze liegt.

Danach haben wir einzelne Situationen aus dem Roman genauer untersucht und überlegt, ob es sich dabei um Mobbing handelt oder nicht. Außerdem haben wir darüber gesprochen, wie sich die Angriffe auf Sam auswirken und warum Mobbing für Betroffene oft so belastend ist.

In der zweiten Stunde ging es dann um die persönlichen und rechtlichen Folgen von Mobbing. Besonders überraschend war für viele von uns, wie häufig Mobbing tatsächlich vorkommt: Fast die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen hat bereits Erfahrungen damit gemacht. Umso wichtiger ist es, darüber zu sprechen, denn Mobbing lebt oft davon, dass es unbemerkt bleibt.

Neben den psychischen und körperlichen Folgen für Betroffene haben wir auch erfahren, dass Mobbing rechtliche Konsequenzen für die Täter haben kann. Zum Abschluss haben wir gemeinsam Ideen gesammelt, wie man Mobbing verhindern kann und was jede*r Einzelne tun kann, um andere zu unterstützen. Unser Fazit war: Darüber zu sprechen ist der wichtigste erste Schritt.

Text: Lasse König (7d), Lukas Müftiler (7d), Tobias Ehret

Bilder: Tobias Ehret

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