Ein Blick zurück und voraus – Nachtreffen zu „Demokratiebildung konkret“

25. April 2026

Ein besonderes Merkmal der Fortbildungsreihe „Demokratiebildung konkret – wir gestalten unsere Schule“ ist ihre Zusammensetzung: Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulleitung arbeiten hier gemeinsam auf Augenhöhe an der Weiterentwicklung ihrer Schule. Genau dieses gemeinsame Arbeiten stand bereits bei der zweitägigen Tagung Anfang November in Schwäbisch Gmünd im Mittelpunkt – und wurde nun beim Nachtreffen am 18. März weitergeführt.

Dass wir an diesem Format teilnehmen konnten, hängt auch mit einer besonderen Auszeichnung zusammen: Im Juli 2024 wurde das Stiftsgymnasium mit dem Schulpreis „Demokratie und Werte (er)leben“ ausgezeichnet und ist seitdem Teil des Netzwerks „Zukunftsschulen“. In diesem Rahmen nehmen wir an verschiedenen Fortbildungs- und Austauschformaten teil, die die Demokratiebildung an Schulen weiter stärken. Die Fortbildungsreihe „Demokratiebildung konkret“ ist dabei bewusst als Prozess angelegt: So bleibt es nicht bei einzelnen Impulsen, sondern es entsteht ein kontinuierlicher Arbeitsprozess über mehrere Monate hinweg.

Am 18. März kam unser Team – dieses Mal bestehend aus Feli, Teah, Lukas und Tim sowie den Lehrkräften Frau Mäusling und Herrn Wiedmann – gemeinsam mit den Delegierten der anderen Schulen beim Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte im Zentrum von Schwäbisch Gmünd an.

In einer ersten Gesprächsrunde mit den Netzwerkschulen blickten wir auf die laufenden Demokratieprojekte aller Schulen. Besonders spannend war der Austausch über Herausforderungen und mögliche Lösungen – hier konnten wir viele Ideen aus anderen Schulen mitnehmen.

Im Anschluss zogen wir uns als Stifts-Team in einen separaten Raum zurück und arbeiteten weiter an unseren eigenen Projekten. Viele davon hatten wir bereits im November bei der Fortbildung angestoßen – seitdem ist einiges passiert, gleichzeitig wollen wir natürlich noch mehr auf den Weg bringen.

In der Gruppe beschäftigten wir uns mit weiteren Themen rund ums Miteinander – etwa mit der Weiterentwicklung des Stifts-Knigge und mit der Frage, wie wir mit rassistischen Äußerungen im Schulalltag umgehen.

Gegen Mittag ging es für alle Teilnehmenden in die Mensa des nahegelegenen Parler-Gymnasiums, wo wir uns stärken konnten.

Das Programm wurde mit einer weiteren Planungsrunde fortgesetzt, nach der es für uns ins Plenum und in den Austausch mit den anderen Gruppen ging. Zum Schluss durften alle Delegationen der Schulen ihre Ergebnisse vorstellen.

Das Schlusswort gebührte Berat Gürbiz. Er war Mitglied des 15. Landesschülerbeirats, wurde vor Kurzem in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt und hat uns viele Grüße und vor allem Motivation zur Demokratiebildung per Videobotschaft hinterlassen.

Zurück am Stifts haben wir uns über unsere Ergebnisse noch einmal intensiv mit unserer Schulleiterin Frau Kußler ausgetauscht, die beim Nachtreffen leider nicht dabei sein konnte, und ihr den aktuellen Stand sowie die nächsten Schritte vorgestellt.

Die Tagung im November und das Nachtreffen im März haben uns vor allem geholfen, unsere eigenen Ideen zu sortieren, weiterzuentwickeln und klarer zu sehen, was wir am Stifts als Nächstes angehen wollen.

Text: Feli Dunz (9c), Teah Salekwonang (10c), Tim Hämmerling und Lukas Weniger (10a)

Bilder: Joschua Wiedmann, Sanne Mäusling

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