Jugend forscht 2026: Kommt vorbei und schaut euch die Projekte unserer Jungforscher*innen an!

26. Februar 2026

Unsere Jungforscher*innen haben in den vergangenen Wochen mit viel Neugier, Ausdauer und Kreativität an ihren Projekten gearbeitet – und freuen sich riesig über interessierte Besucher*innen.

Wer Lust hat, spannende Ideen, Experimente und Ergebnisse zu entdecken, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

Zu sehen sind die Projekte am Freitag, 27.02.2026, ab 11:00/11:30 Uhr in der Stadthalle Sindelfingen.

Wir freuen uns auf euch und Sie!

Die Projekte im Detail:

Daria Dragan, 5b, Fachgebiet Biologie

Wie mein Hund mit mir spricht, Beobachtung und Knopf-Kommunikation mit Bella

In meinem Projekt untersuche ich, wie Hunde mit Menschen kommunizieren. Dafür beobachte ich unseren Familienhund Bella, einen vier Jahre alten Bichon Frise. Im ersten Teil beschreibe ich, wie sie ihre Gefühle und Bedürfnisse zeigt: Freude, Neugier, Hunger, Durst oder den Wunsch, gestreichelt zu werden. Ich habe genau darauf geachtet, welche Bewegungen, Geräusche und Verhaltensweisen sie benutzt, um uns etwas mitzuteilen. Im zweiten Teil probiere ich eine neue Form der Kommunikation aus. Ich trainiere mit Bella spezielle Knöpfe, die beim Drücken ein Wort abspielen, zum Beispiel Wasser, Gassi oder Leckerli. Wenn Bella einen Knopf drückt, erfüllt sich der passende Wunsch. So kann ich beobachten, wie schnell sie diese Art von Sprache versteht und wie sie sie benutzt. Mit meinem Projekt möchte ich zeigen, wie klug Hunde sind und wie gut Menschen und Tiere miteinander sprechen können, auch ohne Worte.

Smriti Patil, 5b, Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften

CO2-Messungen in unserer Stadt, Lösungen für eine saubere Atmosphäre

In der Atmosphäre gibt es viel CO2, aber nicht nur dort. Auch in Lebensmitteln wie zum Beispiel Fanta, Cola oder auch in sprudelndem Wasser gibt es CO2. Hinzu kommt das Gas von Autos oder Motorrädern, denn diese lassen richtig viel CO2 frei. Aber auch Laub lässt CO2 frei. Bäume nehmen CO2 auf, aber wenn die Blätter runterfallen, dann lassen sie CO2 frei. Um dieses Problem der hohen CO2-Konzentration in der Umwelt zu lösen, untersuche ich Möglichkeiten, den CO2-Gehalt mit einfachen und kostengünstigen Methoden zu reduzieren. Als ersten Schritt möchte ich die CO2- Menge an verschiedenen Orten in Sindelfingen messen, z. B. in Freizeitparks, an Seen, in Wäldern, Einkaufszentren usw. Ich glaube, dass diese Messungen helfen werden, die CO2- Menge in verschiedenen Teilen des Stadtgebiets besser zu verstehen. Außerdem möchte ich einen Experimentalapparat bauen, um verschiedene Methoden und Kombinationen von Pflanzen, Algen usw. zu untersuchen, die CO2 schneller absorbieren.

Litao Mei, Junyan Huang (beide 5d), Lang Feng (6d), Fachgebiet Arbeitswelt

Obstkontrolle mit dem Farbsensor

Ziel: Ziel unseres Projekts ist es, die Kontrolle von Obst zu erleichtern, damit man es nicht mit dem bloßen Augen machen muss. Motivation: Es wurde festgestellt, dass es mühsam ist, Obst mit dem bloßen Auge zu kontrollieren und zu erkennen, ob es verfault ist oder nicht. Besonders häufig kommt dieses Problem in der Industrie vor, wenn Produkte aus Obst hergestellt werden sollen. Deshalb kam die Idee, eine Maschine zu bauen, die diese Arbeit übernimmt. Weil wir ja nur Fünft- und Sechstklässler sind, noch nicht so viel Erfahrung haben und die Zeit begrenzt ist, haben wir uns entschieden, zunächst den ersten Schritt zu machen. Dieser Schritt ist die Kontrolle von Obst mit dem Farbsensor. Arbeitsablauf: Zuerst wurde ein Farbsensor aufgebaut. Danach wurde mithilfe der KI ein Python-Skript entwickelt und überarbeitet. Schließlich wurde gemessen welche Obstart welche RGB Werte haben. Zuletzt haben wir sie verglichen.

 

Felix Liu, Shizhen Wang, 5d, Fachgebiet Arbeitswelt

Warum ist das so? Bahnverspätung und Fahrplan-Optimierung im Raum Stuttgart

In unserem Projekt geht es um Verspätungen beim ÖPNV mit dem Schwerpunkt Bahnverspätungen. Da es ein riesiges Thema ist, haben wir es vereinfacht. Wir wollen mit einer Modelleisenbahn Situationen nachbauen und zeigen, wie die Probleme entstehen. Wir versuchen die auftretenden Probleme zu analysieren und anschließend durch unsere Beobachtungen im Alltag ,mit eigenen Erfahrungen und Wissen diese Situationen zu erklären. Anschließend versuchen wir eine Fahrplanoptimierung mithilfe der ZIB-Lindner-Methode (Konrad-Zuse-Inssitut) zu entwickeln. Für unser Projekt haben wir verschiedene Fahrpläne betrachtet, waren aber auch an einigen Orten live, um uns Situationen anzuschauen. Davon ausgehend konzentrieren wir uns vor allem auf die S-Bahnen S1/S2 sowie S6/S60. Bei den Verspätung auslösenden Faktoren wollen wir vor allem folgende Betrachten: Technische Störungen , wie z.B. am Signal, am Gleis und am Bahnübergang. Technik versagt Personal Mangel Wetter und Einsätze

 Lin Ding, 7c, Fachgebiet Physik

Unter welchen Bedingungen liefert eine Solarzelle am meisten Strom?

Im Rahmen meines Projektes möchte ich anhand einer Solarzelle herausfinden, unter welchen Bedingungen sie die meiste Energie umwandelt. Hierzu benötige ich eine LED-Lampe, eine Solarzelle und ein Multimeter. Die LED-Lampe simuliert die Sonne. Hierzu möchte ich die Faktoren “Winkel des ein-fallenden Lichtes auf die Solarzelle“ und “Lichtstärke“ variieren. Mein Ziel ist es, herauszufinden, wie diese Faktoren die Stromproduktion beeinflussen. Dazu benötige ich ein Multimeter, um die Stromstärke zu messen und zu untersuchen wie viel Strom erzeugt wird. Außerdem wird diskutiert, wie man die Solarzelle z.B., auf dem Hausdach optimal installieren und nützen kann.

Stefan Bui, 7c, Fachgebiet Chemie

Saponin-Revolution: Hausmittel-Extraktion mit Profi-Wirkung

Projektüberblick Efeublätter und Rosskastanien enthalten natürliche Tenside, sogenannte Saponine, die seit Jahrhunderten medizinisch genutzt werden. Heute gelten sie als nachhaltige Alternative zu industriellen Reinigungsmitteln, doch frische Blätter oder rohes Kastanienpulver sind schwer dosierbar, wenig haltbar und enthalten störende Begleitstoffe. Dieses Projekt entwickelt daher standardisierte Saponin‑Extrakte, die sich mit einfachen Haushaltsmitteln herstellen lassen. Durch Wasser‑ und Ethanolextraktion entstehen stabile Pulver, deren Saponingehalt mithilfe von Tropfenzahl‑ und Schaumbildungsmethode bestimmt und mit industriellen Produkten verglichen wird. Die Extrakte erreichen vergleichbare oder höhere Wirkstoffgehalte und ermöglichen vielseitige Anwendungen – etwa als Geschirrspülmittel, Handseife oder Grundlage für eine Salbe. So werden herbstliche Naturmaterialien zu wirksamen, umweltfreundlichen und alltagstauglichen Haushaltsprodukten.

Fabian Then, J1, Fachgebiet Arbeitswelt

BINtelligent

Das Projekt BINtelligent hat das Ziel, einen intelligenten, intuitiv zu bedienenden und kostengünstigen Mülleimer zu entwickeln, der Abfälle automatisch erkennt und korrekt trennt. Mithilfe von Sensorik, Kameratechnologie und künstlicher Intelligenz identifiziert das System verschiedene Müllarten, wie Kunststoff, Papier, Aluminium und Restmüll, eigenständig und sortiert diese in den passenden Wertstoffcontainer. Durch die automatisierte Trennung wird nicht nur das Recycling vereinfacht, sondern auch die Recyclingquote deutlich erhöht. So trägt BINtelligent aktiv zu einer nachhaltigeren Abfallwirtschaft und zum Umweltschutz bei. Das Projekt vereint technologische Innovation mit ökologischem Bewusstsein und macht Mülltrennung einfacher, effizienter und zukunftsorientiert.

Text und Bilder: Almut Oehrle + Teilnehmer*innen „Jugend Forscht“

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