Sollten Handys an Schulen verboten werden? Diese Frage, die den Einfluss (sozialer) Medien auf die Gesundheit von Kindern thematisiert, beschäftigt uns nicht nur im Schulalltag, sondern ist auch Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen an Universitäten. Aus diesem Grund nahmen die Stiftsschüler*innen Elias Bachmann, Emma Franke, Ferris Haus und Rashmy Prathaban an einer Sitzung des Fachdidaktikseminars „Medienphilosophie und Medienethik“ an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen im Sommersemester 2025 teil, um gemeinsam mit Student*innen über ein mögliches Handyverbot an Schulen zu debattieren.



Die Sitzung unter der Leitung von Gregor Hochstetter begann mit einem einführenden Vortrag von Herrn Tekin, der den Einfluss (sozialer) Medien auf Kinder und Jugendliche beleuchtete. Anschließend eröffnete er die Debatte, in der die Stiftsschüler*innen gegen ein Handyverbot argumentierten, während die Student*innen die Position für ein Verbot vertraten.



Im Verlauf der lebhaften Diskussion wurden zahlreiche Aspekte angesprochen – etwa die Bedeutung von Medienbildung, Cybermobbing, das Verhältnis zwischen Lehrkräften und Schüler*innen sowie der erzieherische Auftrag der Schule. Die Beiträge bewegten sich auf hohem inhaltlichem Niveau, was einen intensiven und spannenden Austausch ermöglichte.
Besonders erfreulich war, dass die Diskussion auf Augenhöhe stattfand. Auch wenn wir nur zu viert waren und die Studierenden mit neun Personen klar in der Überzahl – die Diskussion verlief auf Augenhöhe und gab uns interessante Einblicke in die universitäre Debattenkultur.
Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Hochstetter, Herrn Tekin und den Student*innen, die diesen bereichernden Austausch möglich gemacht haben.
Text: Rashmy Prathaban
Fotos: Deniz Tekin

