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Stiftler als Tigerenten beim SWR

Von Juliane Högner

Einen erlebnisreichen und spannenden Tag erfuhren die Klassen 6b und 6c des Stiftsgymnasiums vor kurzem im Tigerentenclub-Studio in Göppingen. Nach einer erfolgreichen Bewerbung wurden die beiden Klassen eingeladen, als „Tigerenten“ gegen die „Frösche“ einer Schulklasse aus Hessen, in verschiedenen Spielen und Duellen sowie einer Teamchallenge anzutreten. Ziel war es, 600 Euro an ein Hilfsprojekt von „Terre des hommes“ für Flüchtlingskinder im Irak zu erspielen und zu spenden.

Hinter die Kulissen einer Fernsehsendung zu schauen, war für Schüler und Lehrer des Stiftsgymnasiums gleichermaßen aufregend und informativ. Dazu gehörten nicht nur Ton und Maske, sondern auch das Kennenlernen des Studios sowie der vielen Menschen, die im Hintergrund einer solchen Sendung zu deren Gelingen beitragen. (mehr …)

Portrait und Verfremdung: BK-Arbeit des Monats Februar

Der Oberstufenkurs Bildende Kunst hat sich in letzter Zeit mit Portraits und deren Verfremdung befasst. Wer sich davon überzeugen will, dass es sich dabei nicht um schnöde Selfies handelt, sondern um anspruchsvolle Werke, wird im Bilderrahmen beim Sekretariat fündig. Die Arbeit von Julia Gandetzky führt vor Augen, wie wenige unverfremdete Teile eines Bildes ausreichen, um das Motiv hinter einer Lochmaske noch erkennen zu können. Im Zusammenspiel von Maske und Motiv könnte sich auch ein Cro-Panda verstecken? Eleni Sachinidous Werk erzeugt den Verfremdungseffekt durch Alltagsmaterialien. Augenbinde und Stirnband aus Verpackungsfolie ergeben im Zusammenspiel mit einem Kopftuch ein Wechselbild, das einen Assoziationsraum zwischen allegorischen Darstellungen der Justitia und Lebensmittelverpackungen öffnet.

China-Austausch 2016 – eine gelungene erste Hälfte

Von Maximilian Reinhardt, J11

Wie in den vergangenen Jahren gestaltete sich auch 2016 die erste Hälfte des Austauschprogramms zwischen dem Stiftsgymnasium und der Pekinger „High School No. 12“ als voller Erfolg für beide Seiten. Über eine gelungene erste Halbzeit.

Je 15 deutsche und chinesische Schülerinnen und Schüler absolvierten Anfang Februar ein sechstägiges Austauschprogramm, das darauf ausgelegt war, chinesischen Gastschülern einen Einblick in die deutsche Alltags- und Schulkultur zu geben, kulturelle Vorurteile auf beiden Seiten zu überwinden und die Beziehungen zwischen Schülern, den beiden Schulen sowie den Ländern Deutschland und China zu vertiefen.

Jeder der 15 chinesischen Gastschüler aus Klassenstufe 10 der High School No. 12 in Peking wohnte für die Zeit des Sindelfingen-Besuchs bei der Familie eines deutschen Austauschteilnehmers aus der elften Klasse. Auf Lehrerseite wurde der Austausch von Florian Grosch, Johanna Riepen und Fritz-Herrmann Groß mit Ruhe, Besonnenheit und viel Improvisationstalent koordiniert.

Für die meisten der nach neun Stunden Flug übermüdeten Gäste aus dem Reich der Mitte begann das Programm am Abend der Ankunft in Sindelfingen nach überschwänglicher Begrüßung bereits mit einem Kulturschock – der Konfrontation mit traditionell deutschen/schwäbischen Speisen wie Maultaschen, Rostbraten in den Familien. Weitere kulinarische „Begegnungen der dritten Art“ sollten im Laufe der Woche folgen. (mehr …)

Vorsorge gegen Lampenfieber im Kurskonzert

Während für die meisten Schüler der zwölften Klasse das Abitur erst nach den Osterferien beginnt, sind die Teilnehmer der BK- und Musikkurse mit ihren fachpraktischen Prüfungen schon früher dran. Unterschiedlich groß ist bei den Abiturienten das Lampenfieber vor der Prüfung, schließlich haben ja nur wenige eine umfangreiche Vorspiel-Erfahrung. Als Gegenmaßnahme wurde, wie auch schon im letzten Schuljahr, ein Kurskonzert veranstaltet. An diesem Abend hatten alle Prüflinge die Gelegenheit, sich und ihr Programm vor einem gewogenem Publikum zu präsentieren. Zu hören waren Werke für Klavier, Violine, Oboe und auch Gesang, es musizierten Melanie Kätker, Hannah Zweigart, Luka Weiß, Katja Büchner, Amalia Travnicek, Selina Seyfarth, Marie Bachmann und Franziska Schnell. Auch wenn noch nicht jeder Ton an der richtigen Stelle saß, so zählte doch vor allem die Gewöhnung an eine Vorspielsituation. Noch bleiben knapp drei Wochen bis zur Prüfung, in der neben dem Instrumentalvorspiel auch Aufgaben in Musiktheorie und Gehörbildung zu absolvieren sind. Den Abschluss der Konzerts bildete der Kurschor, der den Sam Cooke-Klassiker „What a Wonderful World“ sang.

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Das neue Buntstiftprogramm ist da!

Das Programm der Sindelfinger Kinder- und Jugendakademie Buntstift für das zweite Halbjahr ist erschienen. Angebote aus dem Bereich der Mathematik und Informatik sind wie immer dabei. Wer sich gerne mit dem Mittelalter beschäftigt, wird beim Iwein fündig. Und dann kann man noch den eigenen Körper entdecken, Origami falten, Formen zeichnen, und, und, und.

Link zur Broschüre

Ayumi Heinlein und Felix Buchta erfolgreich bei Jugend musiziert

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ hat Ayumi Heinlein (6a) einen ersten Platz in der Altersgruppe II erreicht. Felix Buchta (5c) musizierte ebenfalls in dieser Altersgruppe und wurde mit einem zweiten Platz honoriert. Beiden einen herzlichen Glückwunsch!

Schülerfirma „regiomade“ – fair und regional

Von Ellen Steinberg, J11

Wie jedes Jahr hier am Stiftsgymnasium gibt es wieder eine JUNIOR-Firma. Wir heißen „regiomade“ und bestehen aus 16 Leuten. JUNIOR ist ein Programm für Schüler, welches als Ziele hat, die Berufsorientierung zu unterstützen, die Ausbildungsfähigkeit und Berufschancen von Jugendlichen zu fördern sowie Wirtschaftswissen und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln.

Doch was sind überhaupt die Aufgaben einer JUNIOR-Firma? Als JUNIOR-Firma haben wir die Aufgabe ein eigenes Produkt zu entwickeln und zu vermarkten, also so ziemlich das Gleiche wie eine richtige Firma. Es gibt unterschiedliche Aufgabenbereiche, wie Management, Verwaltung oder Fertigung. Außerdem müssen Verträge abgeschlossen, Löhne und Steuern gezahlt werden und wir müssen unsere Firma zum Beispiel durch Werbung bekannter machen. Unser selbst entwickeltes Produkt ist eine Broschüre, in welcher kleinere, regionale Läden, Restaurants, Handwerksbetriebe und Fair-Trade-Geschäfte aus Sindelfingen und Umgebung vorgestellt werden. Die Broschüre ist voraussichtlich Ende Mai in den beteiligten Geschäften kostenlos erhältlich. Dadurch möchten wir die kleineren Betriebe durch Werbung unterstützen, Wert auf Fair Trade und regionale Produkte legen, sowie den Einwohnern aus Sindelfingen die Möglichkeit bieten, einmal etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren. (mehr …)

Nord – Süd, warm – kalt, arm – reich: Was Gegensätze uns lehren können

Von Maximilian Ullrich, J11

Alle Jahre wieder werden am Stiftsgymnasium Sindelfingen zu Ende des ersten Schulhalbjahres Projekttage, die sogenannte Themenwerkstatt, veranstaltet, an denen ein gemeinsames Thema in verschiedenen Weisen behandelt wird. Die Schüler dürfen sich ein von einem Lehrer angebotenes Projekt aussuchen und daran zwei Tage lang arbeiten. Am dritten Tag werden die Ergebnisse den interessierten Besuchern vorgestellt.

Dieses Jahr war das Thema „Gegensätze“. Da dieser Begriff etwas abstrakter ist, lässt er viele vollkommen verschiedene Projekte zu. Zum einen gab es Origami mit Gegensätzen in Papier und zum anderen die Frage, ob es eine oder keine Willkommenskultur gibt. Es gab ein Projekt über Gegensätze in der Antike und über die Veränderung der Jugend im Verlauf der Zeit sowie auch über den alten Kampf von Gut gegen Böse im Blick der Popkultur und viele weitere Projekte. Zudem gab es eine Zeitung, die über die Themenwerkstatt berichtete. Der Erlös, der durch den Verkauf dieser Zeitung erzielt wurde, wurde an den AK Asyl Sindelfingen gespendet, der sich für Flüchtlinge einsetzt. (mehr …)

Mensa-Essen? Mmmm? Nein? Mensa-Meckerkasten!

Von Jonas Eppard, 9c – Mittelstufensprecher

Die Bewertungen des Mittagessens im Intranet sind ja schon ganz gut, aber viele Schüler würden gerne etwas genauer sagen, was ihnen geschmeckt hat und was nicht. Daher hatte ich als Mittelstufensprecher vorgeschlagen, einen Mensa-Meckerkasten aufzustellen, in den man Verbesserungsvorschläge, Essenswünsche und Kritik einwerfen kann. Dies habe ich jetzt umgesetzt.

Neben dem Vertretungsplan vor dem Sekretariat hängt ein Briefkasten, in den könnt ihr ab sofort eure Wünsche und auch eure Kritik zum Essen (z. B. „Das Fleisch war lecker aber die Soße hat nicht geschmeckt“) einwerfen. Bitte denkt daran, dass ihr dazu schreibt,, wann es das Essen gab und welches Essen es war. Natürlich könnt ihr auch Wünsche, was es mal geben sollte, was es häufiger oder seltener geben sollte oder ähnliches aufschreiben. Ich werde mir eure Wünsche regelmäßig anschauen und die Infos an den MittagsStift weitergeben, damit sie in Zukunft beim Speiseplan berücksichtigt werden können.