Vom 5. bis zum 8. Mai 2025 fand das Preisträger*innenseminar des Landeswettbewerbs Mathematik in der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt statt. Eingeladen waren die 20 besten Teilnehmer*innen der Klassen 7 bis 10 aus ganz Baden-Württemberg.
Der erste Tag begann mit einem gemeinsamen Mittagessen, das eine entspannte Gelegenheit zum Kennenlernen bot, bevor es mit dem offiziellen Programm losging. Das zentrale Thema des diesjährigen Seminars war die Knotentheorie – ein faszinierender Bereich der Mathematik, der sich mit der Struktur und den Eigenschaften von Knoten befasst. Diese mathematische Disziplin hat überraschende Verbindungen zur Physik, Chemie und sogar zur Biologie, etwa bei der Untersuchung von DNA-Strängen oder Molekülen.
Die folgenden Tage waren gefüllt mit spannenden Vorträgen, praktischen Übungen und Gruppenarbeiten zur Knotentheorie. Dabei ging es unter anderem um grundlegende Begriffe wie Knotendiagramme, Invarianten und die Frage, wie sich verschiedene Knoten voneinander unterscheiden lassen. Natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz.
In den Mittagspausen wurden die Köpfe beim Tischtennis oder Basketball frei gemacht, während die Abende durch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm für Ausgleich sorgten. Es gab Quizshows, ein lebhaftes Tischkickerturnier und reichlich Gelegenheiten, sich in Spielen wie Werwolf oder Kartenspielen bis spät in die Nacht besser kennenzulernen.
Ein besonderer Höhepunkt des Seminars war der Ausflug zum Keplermuseum in Weil der Stadt. Dort lernten wir nicht nur mehr über das Leben und die bahnbrechenden Entdeckungen des berühmten Astronomen Johannes Kepler, sondern erkundeten die Stadt auch im Rahmen einer unterhaltsamen Rallye.

Am Donnerstag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Mit vielen neuen Eindrücken, freundschaftlichen Verbindungen und einer ordentlichen Portion Schlafmangel ging es zurück nach Hause. Alle waren sich einig, dass es ein unvergessliches Erlebnis war, das die Begeisterung für Mathematik noch weiter gestärkt hat.
Text und Bild: Anna Klein (9c)

