„Read in Peace“ – Lesezeit mit Mehrwert

6. August 2025

Vertretungsstunden einfach sinnvoll nutzen – das klappt mit Read in Peace (kurz: RIP) am Stifts richtig gut. Was während der Corona-Zeit als pragmatische Idee begann, wurde inzwischen zu einem festen Bestandteil unseres Schulalltags weiterentwickelt – mit neuem Material und Aufgabenformaten.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Gibt es in einer Vertretungsstunde keine konkreten Aufgaben, greift die Lehrkraft im Lehrerzimmer zur passenden RIP-Box. Mit dabei: ein kreativer Aufgabenkatalog, der flexibel eingesetzt werden kann – je nach Klassenniveau, Zeitrahmen oder Gruppendynamik.

Die Boxen selbst sind gefüllt mit einer breiten Auswahl an Zeitschriften für unterschiedliche Altersstufen und Interessen: GeolinoNational Geographic KidsDein SpiegelDer Spiegel – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Die neuen Aufgabenblätter sorgen für Orientierung: Mal geht es ums genaue Lesen und Zusammenfassen, mal um kreative Umsetzungen oder Diskussionen im Team. Was würde etwa ein/eine Wissenschaftler*in in sein Forschungstagebuch schreiben? Wie bringt man einen Artikel so auf den Punkt, dass andere neugierig werden? Und wie führt man ein sachliches Gespräch über ein kontroverses Thema?

Bei den Schüler*innen kommt das gut an: Einige tauchen tief ein in Reportagen über den Regenwald, andere knobeln an kuriosen Fakten oder diskutieren über aktuelle gesellschaftliche Fragen. Am Ende bringt Read in Peace nicht nur Ruhe in die Stunde, sondern stärkt ganz nebenbei auch noch das Lesen, die Konzentration – und die Fähigkeit, eigenständig zu arbeiten.

Text und Bilder: Selina Holl, Sanne Mäusling

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