Rückblick SJ 2025/2026: Ein Projekt, das Wurzeln schlägt – Ein Schuljahr, ein Wald , ein Preis

2. September 2026

Wenn ich nun so auf das Ende des Schuljahres 2025/2026 zurückblicke, kann ich persönlich mir gar nicht vorstellen, wie das eigentlich passieren konnte.

Daher ein kurzer Recap: Anfang des Jahres hieß es noch, dass wir mit der Teilnahme am Würth Bildungspreis schon mehr als zufrieden sind, unser Fokus aber natürlich nicht auf der Entwicklung eines Unternehmens liegt, sondern auf der Pflanzung, Pflege und nachhaltigen Integration des Tiny Forests am Stifts! Als wir dann fast ausschließlich positives Feedback zum Zwischenbericht im Februar erhielten, war die Freude zwar groß, aber angesichts des anstehenden Abiturs der 12. Klässler*innen schien dieser Erfolg etwas in den Hintergrund gerückt zu sein. Das Wichtigste war ja auch die Pflanzaktion und damit war der Tag, bzw. eigentlich mehrere Tage gekommen. Der Tiny Forest ist gepflanzt! (Link zum Artikel?)

Und kaum war der Tiny Forest gepflanzt, raste das Schuljahr an uns vorbei. Ehe wir uns versahen, hatten wir 12er das Abitur fast hinter uns und saßen schließlich in Stuttgart bei angenehmeren Temperaturen in einem großen Saal und ließen uns zunächst einige Snacks schmecken.

Nach einer streng eingehaltenen zehnminütigen Probe, die wissenschaftlichen Vortragsreihen schon sehr nahe kam, durften wir dann auch der Jury und den anderen Teams unseren Projektstand präsentieren.

Diese Präsentation gliederte sich auch perfekt ins Gesamtkonzept einer Übergabe unseres Projekts ein. Während die Unterstufenschüler*innen bei der Kick-Off-Veranstaltung noch in einer Art Rollenspiel eingebunden waren, standen sie nun Seite an Seite mit den 12. Klässler*innen und präsentierten ihr gemeinsames Projekt! Genau diese klassenstufenübergreifende Zusammenarbeit hob die Jury später besonders hervor.

Aber damit ist eigentlich schon zu weit vorgegriffen, denn zwischen der eigenen Präsentation und der Verkündung der Ergebnisse lag eine gefühlte Ewigkeit, die nicht nur wir Schüler*innen, sondern auch Frau Kußler und Frau Mäusling voller Spannung verfolgten. Denn jede Anmoderation von Sonderpreisen und anderen Platzierungen schien auf uns zu passen, dennoch fiel nie unser Name. Als dann der zweite Platz verkündet wurde, schien der ganze Saal oder zumindest unsere beiden Reihen die Luft anzuhalten. Doch wer im Deutschunterricht gut aufgepasst hat, wusste schon bei dem recht langgezogenen „DIIIEEE“, dass dieser Artikel doch so gar nicht zu „DAS Stiftsgymnasium“ passt… und tatsächlich: Wir, die StiftsGrün AG, haben mit unserem Projekt „Tiny Forest“ den ersten Platz beim Würth Bildungspreis gewinnen können und dürfen damit ein Preisgeld von 4000 Euro in der AG-Kasse verzeichnen!

Was für ein toller Preis, der die Arbeit im Schuljahr mehr als entlohnt, denn ein Teil dieses Geldes kann bestimmt in einen weiteren Tiny Forest investiert werden. Und die Schüler*innen stehen dafür schon mit unzähligen Ideen in den Startlöchern!

Hier geht es zur offiziellen Pressemitteilung.

Text: StiftsGrün- AG (Isabel Bernklau – Abiturientin)

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