Im Rahmen des Workshops „Zeichen setzen“ durften wir Marcel Biela vom Team Demokratie aus Sindelfingen am Stifts begrüßen. Gemeinsam mit der Klasse 8b beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema Diskriminierung und regte die Schüler*innen dazu an, sich mit eigenen Erfahrungen und Sichtweisen auseinanderzusetzen.
Zu Beginn wurde gemeinsam geklärt, was Diskriminierung eigentlich bedeutet und in welchen Bereichen sie vorkommen kann. Dabei sammelten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Diskriminierungskategorien, beispielsweise aufgrund der Herkunft, der Religion, des Geschlechts, einer Behinderung oder der sexuellen Identität.
Anhand konkreter Beispiele konnten die Schüler*innen ihre Gedanken und Meinungen in einer offenen Diskussion einbringen. Auch die individuellen Stärken der einzelnen Schüler*innen wurden thematisiert. Dabei wurde deutlich: Unterschiede und Verschiedenheiten sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft und dürfen niemals ein Grund für Ausgrenzung oder Benachteiligung sein.



Ein wichtiger Bestandteil des Workshops war zudem der geschützte Rahmen der Klassengemeinschaft. Hier hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen und sich gemeinsam über ihre Erlebnisse auszutauschen. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass Diskriminierung nicht nur verletzend ist, sondern in bestimmten Fällen auch strafbar sein kann.
Zum Abschluss ging es um die Frage, welche Anlaufstellen es gibt und wie man handeln kann, wenn man selbst von Diskriminierung betroffen ist oder beobachtet, dass andere diskriminiert werden. Die Schüler*innen erhielten dabei wichtige Informationen und Impulse, um im Alltag aufmerksam zu sein, Zivilcourage zu zeigen und sich für ein respektvolles Miteinander einzusetzen.
Nach einem abwechslungsreichen und lehrreichen Workshop verabschiedete sich die Klasse mit einem herzlichen Applaus von Marcel Biela. Ein großes Dankeschön für die wertvollen Impulse und die offene Gesprächsatmosphäre!
Text und Bilder: Franziska Vöhringer (Schulsozialarbeit)
