Stiftsgymnasium gewinnt den Würth Bildungspreis 2026

18. Juli 2026

Kreativität, wirtschaftliches Verständnis und großes Engagement zeigten die Schülerinnen und Schüler beim Würth Bildungspreis 2026. Den ersten Platz sicherte sich das Stiftsgymnasium Sindelfingen. Mit StiftsGrün überzeugten sie die Jury. Die Preisverleihung fand am Montag, 22. Juni 2026, in der Sparkassenakademie in Stuttgart statt.

Sechs Schulen aus Baden-Württemberg wurden mit dem Würth Bildungspreis 2026 ausgezeichnet.

© Würth/Peter Petter

Die Stiftung Würth zeichnet mit dem Würth Bildungspreis jährlich herausragende ökonomische Schulprojekte in Baden-Württemberg aus. Der erste Platz ist mit 4.000 Euro dotiert.

Johannes Schmalzl, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Würth, Frank Schneider, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG, sowie Andreas Deuschle, Staatssekretär im Kultusministerium Baden-Württemberg, würdigten die Leistung der Preisträgerschulen.

„Das wirtschaftliche Verständnis bei jungen Menschen zu stärken, ist eine zentrale Bildungsaufgabe. Der Wettbewerb leistet genau das: Er inspiriert die Schülerinnen und Schüler dazu, erste Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln und ihre Talente zu entdecken. Der Würth Bildungspreis ist also ein echter Beitrag dafür, die Wirtschaftskompetenz der nächsten Generation zu fördern“, sagte der Staatssekretär im Kultusministerium Andreas Deuschle MdL. 

Auch Schneider lobte die Gewinnerschulen: „Die ausgezeichneten Teams haben in den vergangenen Monaten mit großem Engagement und organisatorischem Geschick wirtschaftlich gearbeitet und Verantwortung übernommen.“

Schmalzl ergänzte: „Genau darin liegt die Stärke des Würth Bildungspreises: Er macht wirtschaftliches Denken und Handeln für junge Menschen erfahrbar und unterstützt Schulen dabei, innovative Lernformate zu entwickeln sowie nachhaltig zu verankern.“

Im Rahmen der Preisverleihung wurden diese Schülerteams für ihre erfolgreichen und praxisnahen Wirtschaftsprojekte im Schuljahr 2025/2026 ausgezeichnet. Aufgrund der sehr guten Leistungen aller Schülergruppen wurde der zweite Platz doppelt vergeben:

© Würth/Peter Petter

Platz 1: Stiftsgymnasium Sindelfingen: StiftsGrün
StiftsGrün steht für den Tiny Forest des Stiftsgymnasiums Sindelfingen und alles rund um dieses nachhaltige Projekt. Eine Fläche mitten im Stadtgebiet wurde im aktuellen Schuljahr in ein lebendiges Waldstück verwandelt. Standortanalysen, Kostenkalkulationen und die erfolgreiche Gewinnung von Sponsoren ermöglichten die Umsetzung in Kooperation mit der Stadt Sindelfingen. Der Tiny Forest soll zukünftig nicht nur als neues Ökosystem, sondern auch als grüner Lernort dienen.

© Würth/Peter Petter

Platz 2: Eichendorff-Gemeinschaftsschule Offenburg: EidoFoodFactory

Die EidoFoodFactory ist eine von Schülerinnen und Schülern der Eichendorff-Gemeinschaftsschule in Offenburg gegründete Cateringfirma. Das engagierte Team setzte bereits erste Aufträge erfolgreich um und bietet eigene Kochkurse für jüngere Schülerinnen und Schüler an. Auf der Berufsinformationsmesse in Offenburg konnte die Schülerfirma Teile ihres Angebots präsentieren. Dank der klassenübergreifenden Zusammenarbeit wird die Schülerfirma ihre Arbeit im kommenden Schuljahr fortsetzen und weiter ausbauen.

Platz 2: Goethe-Gymnasium Ludwigsburg: Myzel – Mit Pilzen zu nachhaltigen Verpackungen

Die Schülerfirma des Goethe-Gymnasiums Ludwigsburg setzt sich intensiv mit nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlicher Verantwortung auseinander. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln innovative Verpackungen aus Myzel, einem Pilzgeflecht, das vollständig biologisch abbaubar ist. In Zusammenarbeit mit einem regionalen Weingut entstand bereits der erste Prototyp einer nachhaltigen Weinverpackung. Künftig wird die Juniorfirma als Arbeitsgemeinschaft fortgeführt und bietet damit auch zukünftig Raum für unternehmerisches Denken, Nachhaltigkeit und innovative Lösungen.

Platz 3: Hardbergschule Mosbach: Bee smart

Die Schülerfirma Bee smart entwickelt, produziert und verkauft Bienenwachsprodukte wie Lippenbalsam und Wachskerzen. An ihrem schuleigenen Bienenvolk sammeln die Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen über Bienen und deren Bedeutung für Natur und Umwelt. Durch die Zusammenarbeit mit einem lokalen Imkerverein sowie in der Gestaltung eines Bienenlehrpfads bleibt Bee smart weiterhin aktiv und leistet einen nachhaltigen Beitrag vor Ort.

Unterstützt wurden die teilnehmenden Schulen vom Kompetenzzentrum Ökonomische Bildung Baden-Württemberg unter dem Dach der Stiftung Würth. Der Würth Bildungspreis richtet sich an allgemeinbildende weiterführende Schulen in Baden-Württemberg. Initiator ist Unternehmer Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, der sich für die Vermittlung ökonomischer Inhalte an Schulen und die Förderung wirtschaftlicher Kompetenzen bei Jugendlichen einsetzt.

Auch die Stuttgarter Zeitung berichtete.

Wie die Preisverleihung in Stuttgart verlief, welche Eindrücke die StiftsGrün-AG mitgenommen hat und was der Gewinn des 1. Platzes für das Projekt bedeutet – darüber berichtet die AG hier in Kürze aus erster Hand.

Bis dahin freuen wir uns über alle Interessierten, die unseren Tiny Forest besuchen. Vielleicht bekommt der eine oder die andere ja auch Lust, im kommenden Schuljahr Teil der StiftsGrün-AG zu werden oder das Projekt mit einer Patenschaft zu unterstützen.

Text: Pressemitteilung Stiftung Würth

Bilder: Würth, Peter Petter

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