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Vom Sherwood-Forest in den Theaterkeller: Robin Hood auf der Bühne

von Christina Uhland

Am kommenden Donnerstag, den 20. Juli 2017, ist es endlich soweit und die Unterstufen-Theater-AG des Stiftsgymnasium präsentiert ihr Stück „Robin Hood“. Frei nach der Vorlage des gleichnamigen Disney-Films und den weltweitbekannten Geschichten des tapferen Helds, der die Reichen bestiehlt, um es den Armen zu geben, wird das Stück mit eigenen Ideen und neuen Interpretationen der Schüler und Schülerinnen auf die Bühne gebracht. Stattfinden wird das ganze um 18 Uhr im Theaterkeller des Stiftsgymnasiums.

Die Unterstufen-Theater-AG freut sich auf euer/Ihr Kommen!

Mädchen-WG statt sieben Zwerge

Märchen sind eigentlich nicht für die Bühne gedacht. Und die gängigen Märchen kennt jeder, Vieles passt auch nicht mehr in die Zeit. Warum bringt dann die Oberstufen-Theater-AG des Stiftsgymnasiums dennoch ein Märchen auf die Bühne?

Hauptsächlich weil Theater-Lehrerin Petra Kühnel mit Christof Stückelbergers „Schneewittchens Karriere“ eine kurzweilige Mixtur gefunden hat, die den Zuschauer unterhält und die Schauspieler motivierend fordert. Denn das Ensemble hat sich nach dem letzten Abitur praktisch runderneuert. Runderneuert hat auch der Autor die Handlung. Die Erzählerfigur Manu Grimm (überzeugend: Endrit Syla) ist ein Urururururenkel der Gebrüder Grimm. (mehr …)

In der Schlangengrube

Eigentlich ist unsere Schule ja kein besonders gefährlicher Ort. Wenn man mal von unangesagten Vokabeltests und hinter Ecken lauernden Lehrern absieht. Im November kann man aus sicherem Abstand die gefährlich bunte Schlangengrube von Furkan Ünsal auf der Klasse 6a bestaunen. Die BK-Arbeit des Monats November hängt neben der Tür zum Sekretariat.

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Die Erbtante aus Amerika

Von Anna Baruzzi, Jahrgangsstufe 2

Unterhaltsam, bizarr und chaotisch – so lässt sich das Theaterstück „Die Erbtante aus Amerika“ von Willy Stock am besten in 3 Worten beschreiben. Mit dem Motto „Lügen haben kurze Beine“ hat sich die Oberstufentheater-AG, unter der Leitung von Frau Kühnel, der Herausforderung gestellt, dieses Lustspiel aufzuführen. „Die Erbtante“ erzählt von dem überraschenden Besuch der Tante aus Amerika, welcher immer wieder Lügen mitgeteilt werden, damit Großvater Hans, sein Sohn Karl und sein Enkel Thomas mehr Geld zum Ausgeben haben. Die Lügen drohen jedoch aufzufliegen, als Tante Barbara, samt Tochter Lissy, zurück nach Deutschland kommt, um ihre Verwandten zu besuchen. (mehr …)

Wohnträume in der BK-Arbeit des Monats: Architektur und Landschaft

Häuser stehen nicht nur einfach so in der Landschaft. Gelungene Architektur zeichnet sich durch ein ausgewogenes Beziehungsverhältnis zwischen drinnen und draußen, Mensch und Gebäude, dem Baukörper und der Landschaft aus. Mit diesen Relationen haben sich der zweistündigen Kunstkurse der Jahrgangsstufe 1 befasst. Nikolas Ebners Entwurf eines Bungalows vermittelt in schroffer Alpenlandschaft durch ein Wechselspiel von fest gemauertem Kern und verglastem Hauptkörper zwischen unwirtlicher Landschaft und Anspruch auf Heimeligkeit der eigenen vier Wände. Anna Rudaevs Entwurf ist das Juwel in der Brandung und spielt mit geometrischen Formen und der arbiträren Gestaltung, die die Naturgewalten an den Felsen vornehmen. Die Bilder hängen, wie jeden Monat, vor dem Sekretariat. (mehr …)

Schillers Tell aus Ein-Mann-Perspektive

Wie Ekkehart Voigt nun schon zum vierten Mal das Drama der Tell-Legende auf die Bühne bringt

Von Maximilian Köhler (Klasse 8c)

Die Schüler der achten Klassenstufe des Stiftsgymnasiums drängen sich vor dem VHS-Saal. Angespannte Erwartung liegt in der Luft. Seit Wochen lesen diese Jugendlichen einen Klassiker der deutschen Literatur: Schillers „Wilhelm Tell“. Das Drama ist kein einfaches Stück, die Monologe lang und für uns heute fast schon unverständlich, die Ausdrucksweise antiquiert. Und doch soll ihnen diese Lektüre, in Form eines Theaterstücks, heute nähergebracht werden. Gerüchte machen die Runde, angeblich soll es nur einen Schauspieler geben. Als sich die Türen des Saales endlich öffnen und die Achtklässler auf den Stühlen platzgenommen haben, tritt Ekkehart Voigt auf die Bühne. Der Theaterschauspieler führt nun schon zum vierten Mal Schillers letztes Bühnenwerk am Stiftsgymnasium auf. Und das tatsächlich allein. Aus der Sicht von Walter Tell, Wilhelm Tells Sohn, schildert er die Legende der Schweizer Freiheit, und schafft es dabei zu begeistern und mitfiebern zu lassen. (mehr …)

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